Alles steht Kopf?

Immer mehr Hausaufgaben und das Portemonnaie ist auch schon wieder leer – das stresst total! Zeit für Hobbys haben „Vollzeit“-Schüler von heute schon lange nicht mehr. Hausaufgaben, Referate, Klausuren, Vokabeltest, das gehört zum Alltag der meisten Schüler – der Lehrplan muss schließlich eingehalten werden. Aber lass dich nicht stressen, denn Dauerstress macht krank und häßlich... so wie unsere Monster hier ;-). Versuch deine Zeit sinnvoll einzuteilen und manchmal einfach abzuschalten.



Schon wieder pleite?

Geldsorgen, das nervt... und Eltern um Geld anpumpen sorgt für zusätzlichen Zündstoff. Sie verstehen nicht, wieso dein Taschengeld nicht reicht. Schon ein Kinobesuch oder auch die Weihnachtsgeschenke hauen ganz schön rein. Bei Onlineshopping und Kartenzahlung verliert man schnell den Überblick. Bei Barzahlung hat man mehr Kontrolle über seine Ausgaben. Schreib mal auf, wie viel du ausgibst. Das hilft: So kannst du nachvollziehen, wo das Geld geblieben ist.... und schließt unüberlegt keine Verträge ab! Regelmäßige Beiträge wie Handyverträge, Sportvereinskosten oder Ratenzahlungen können schnell zur Kostenfalle werden.



Anna, 15 Jahre: „Früher war ich im Sportverein, konnte den ganzen Tag mit meinen Freunden verbringen. Jetzt habe ich keine Zeit mehr dafür. Die Schule ist wie ein Vollzeitjob.“



Timo, 18 Jahre: „Vor großen Prüfungen hatte ich tagelang Bauchschmerzen und konnte kaum schlafen. Seitdem ich regelmäßig Fußball spiele, fühle ich mich ausgeglichener“




Wenn Stress Krank macht...

Etwas Stress gehört zum Leben dazu? Aber dauerhafter Stress, das macht krank – und kann sich körperlich und seelisch äußern. Bauch-, Kopf- und Rückenschmerzen können durch Stress ausgelöst werden. Auch für Schlaflosigkeit, Konzentrations schwäche oder Aggressionen kann Stress verantwortlich sein. Kommt dir das bekannt vor? Wut, Trauer oder Frust sind Gefühle, die dir zeigen, dass etwas nicht in Ordnung ist – vertraue also deinem Bauchgefühl. Warte nicht, bis sich das Problem von selbst löst. Sprech mit Freunden, Familie oder einer neutralen Person (Beratungsstelle) über deine Sorgen... und setz deinen Körper nicht noch zusätzlich unter Druck. Das Alkohol und Nikotin dem Körper nicht gut tun, das weiß jeder. Sie lassen dich kurzzeitig die Sorgen vergessen, doch gelöst wird das Problem dadurch nicht. Auch Diäten oder eine schlechte Ernährung durch Fastfood tun deinem Körper nicht gut. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist wichtig, besonders im Winter, um dein Immunsystem zu stärken. Verzichte auf Energy-Drinks oder Kaffee, trink lieber viel Wasser. Dann bleibst du auch körperlich fit.



Alles steht Kopf!

Ärgerfaktor Eltern!

Schon Kleinigkeiten reichen und du könntest explodieren! Da fragst du dich, was in den Köpfen von Eltern so los ist. Seit wann sind die so schwierig geworden? Ein großes Streitthema ist die Hausarbeit. Du hast so viel für die Schule zu tun, aber sollst gleichzeitig den Geschirrspüler ausräumen oder regelmäßig saugen. Unser Tipp: Versuch einen Kompromiss zu finden, um unnötigem Ärger aus dem Weg zu gehen. Sorge dafür, dass man den Boden vom eigenen Zimmer sehen kann und räume einfach ab und zu den Geschirrspüler ein und aus.



Entspann dich – aber wie?

Es gibt viele Möglichkeiten zu entspannen – Bewegung, Schlafen, Musik hören oder Lesen sind sicherlich die bekanntesten. Hier noch ein paar zusätzliche Tipps. Welche Methode die richtige ist, musst du selbst herausfinden.

  1. Entspannungsübungen, wie z. B. Autogenes Training oder Yoga, helfen nicht nur den Körper zu entspannen, sondern auch, um den Kopf frei zu bekommen.
  2. Belohn dich für erledigte Aufgaben mit deiner Lieblingsbeschäftigung. Triff dich doch mal wieder mit deinen Freunden zu einem DVD-Abend.
  3. Wer den ganzen Tag am Schreibtisch sitzt, braucht Ausgleich an der frischen Luft. Beim Sport kannst du ordentlich Dampf ablassen.
  4. Jeder hat Stärken und Schwächen – niemand ist perfekt! Nimm dir Niederlagen nicht so zu Herzen. Versuch es, beim nächsten Mal besser zu machen.


Der Multitasking-Mythos

Wenn 24 Stunden nicht ausreichen, versucht man oft mehrere Dinge gleichzeitig zu erledigen. Zwischen Hausaufgaben und Facebook nebenbei noch essen und den Eltern vom Schultag erzählen. Niemand kann so viele Sachen gleichzeitig erledigen, dabei sinkt die Konzentrationsfähigkeit. Ein Tages- oder Wochenplan kann einen Überblick geben und du kannst alle zu erledigenden Dinge nach der Wichtigkeit ordnen. Plane dabei genug kleine Pausen ein, in denen du abschalten kannst.


Ben, 20 Jahre: „Ich versuche meine Zeit besser einzuteilen, damit der Zeitdruck nicht zum Stressfaktor wird. Bei Hausaufgaben will ich mich nicht mehr ablenken lassen! Ohne Fernseher und Co. geht es oft viel schneller.“




Stresstest

Beantworte die Fragen mit ja oder nein

  1. Bist du schnell schlecht gelaunt und wirst sogar aggressiv gegenüber deinen Mitmenschen?
  2. Gibt es häufig Zoff in der Schule oder mit deiner Familie?
  3. Fühlst du dich in der Schule unwohl und wirst deinen Mitschülern gemobbt?
  4. Hast du das Gefühl, dir fehlt Energie, du bist oft müde oder wirst sogar häufiger Krank?
  5. Im Unterricht bist du überfordert und hast Konzentrationsschwierigkeiten?


Je mehr Fragen du mit „Ja“ beantwortet hast, desto gestresster bist du. Versuche, einen Gang runterzuschalten. Hilfe findest du auch im Internet unter www.telefonseelsorge.de oder www.nummergegenkummer.de.