Toni's Welt

Warum suche ich immer wieder die Herausforderung?

Ist es der berühmte Nervenkitzel oder die Anerkennung der Freunde? Manchen Aufgaben musst du dich stellen, ob du willst oder nicht. Sie sind oft mit Stress verbunden und fordern dich physisch oder psychisch heraus. Doch es gibt auch Herausforderungen, die wir regelrecht suchen. Denn sie sind wichtig, um uns geistig und körperlich fit zu halten. Wir wachsen mit unseren Aufgaben. Fordere dich selbst heraus.

Das Familienleben, der Job und der Freundeskreis fordern Tag für Tag den vollen Leistungseinsatz von mir. Das kennst du bestimmt auch, oder? Zukunftsängste, Stress in der Clique oder Leistungsdruck im Job oder der Schule. Die Erwartungen von Anderen oder meine eigenen Ansprüche waren schon oft eine Belastungsprobe für mich. Wer es nicht schafft, seine alltäglichen Herausforderungen zu meistern, kann sogar depressiv oder psychisch krank werden. Auch mir fehlt es manchmal an der nötigen Motivation, mich einer Herausforderung zu stellen. Doch ohne Herausforderungen wären wir unterfordert. Der Arbeitsplatz kann da schnell zum Wartezimmer werden. Man schaut ständig auf die Uhr und hofft, dass die Zeit schnell verfliegt.


Toni beim Motorcross fahren

Ich habe mal gehört, beim Bewältigen von Herausforderungen werden Endorphine im Körper freigesetzt und ein Glücksgefühl entsteht. Allerdings hält sich das bei den kleinen Herausforderungen in Grenzen. Aber Achtung! Endorphine können süchtig machen – kein Scherz. Deswegen suchen wir immer größere Herausforderungen, wie beispielsweise beim Extremsport. Die meisten Extremsportler sind allerdings Spitzensportler, die sich in der Regel mehrere Monate oder Jahre vorbereiten, damit sie sich nicht verletzen. Ich hätte auch mal Lust auf einen Fallschirmsprung oder auf Bungee-Jumping, obwohl es riskant ist und mich vielleicht an meine körperlichen Grenzen bringt. Kannst du verstehen, wieso sich Menschen freiwillig in solche Situationen bringen? Viele meiner Freunde haben schon an einem Marathon teilgenommen oder sind Fallschirm gesprungen. Ich fahre in meiner Freizeit zum Beispiel Motocross. Wenn ich nur auf dem Sofa sitze, bin ich körperlich nicht ausgelastet. Ich suche den Nervenkitzel und das Abenteuer, dabei bekomme ich etwas Abwechslung zum langweiligen Alltag.


Klettern im Hochseilgarten

Eine andere Art der Herausforderung ist die Reise in ein fremdes Land. Gefühlt jeder Dritte geht nach dem Schulabschluss für ein Jahr ins Ausland. Ob als Au pair oder für ein College-Jahr, alle erhoffen sich ein Abenteuer und die Chance, sich weiterzuentwickeln. In einem Auslandsjahr lauern viele Herausforderungen, zum Beispiel Heimweh, Verständigungsprobleme durch die Fremdsprache oder sogar ein Kulturschock. Meistens ist der Reiz der neuen Erfahrungen größer als die Angst vor den Problemen, die entstehen könnten. Würdest du dich trauen, in ein anderes Land zu gehen?


Hast du unerreichte Ziele?

Ziele, wie mehr Sport machen, Spanisch lernen, die Führerscheinprüfung schaffen? Der lieb gemeinte Tipp „Du musst es nur wollen, dann schaffst du es auch!“ ist nicht wirklich hilfreich oder? So einfach ist es leider nicht, deswegen hab ich ein paar Tipps zum Erreichen deiner Ziele!


Meine Tipps:

  1. Nimm dir nicht zu viel auf einmal vor und setze Prioritäten! Konzentriere dich auf die wichtigen Dinge.
  2. Versuche deine Zeit einzuteilen, sonst verlierst du dein Ziel aus den Augen.
  3. Wenn du überfordert bist, suche dir Hilfe! Es gibt Menschen, die dich gerne unterstützen.
  4. Denke positiv! Herausforderungen nerven, aber betrachte sie als Chance zur Weiterentwicklung.
  5. Konzentriere dich! Lass den Fernseher aus, verzichte auf Musik im Hintergrund und schalte dein Handy auf lautlos.
  6. Vergleiche dich nicht mit Anderen, sonst setzt du dich unnötig unter Druck!
  7. Sei stolz beim Erreichen von kleinen Tageszielen. Das stärkt das Selbstbewusstsein.